Stimmung und Aktivierung

Depression und anhaltend gedrückte Stimmung

Gedrückte Stimmung, fehlender Antrieb, Rückzug und mentale Verlangsamung können den Alltag stark beeinträchtigen. Neurofeedback wird am I-NFBF nur als Teil eines abgestimmten Behandlungskontexts betrachtet.

  • Depression & negative Stimmungslagen

Mehr als ein schlechter Tag

Eine Depression kann sich durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Erschöpfung, Schlafveränderungen, Konzentrationsprobleme oder starke Selbstzweifel zeigen. Manche Menschen erleben vor allem Leere und fehlenden Antrieb.

Dauer, Schweregrad und Auswirkungen auf den Alltag sind wichtig. Eine fachliche Diagnose berücksichtigt auch körperliche Ursachen, Medikamente und andere psychische Erkrankungen.

Behandlung und Sicherheit stehen zuerst

Medizinische und psychotherapeutische Betreuung bilden bei depressiven Erkrankungen die Grundlage. Neurofeedback oder Biofeedback werden nur ergänzend und in Abstimmung mit der bestehenden Behandlung geplant.

Bei Suizidgedanken, akuter Hoffnungslosigkeit oder einer deutlichen Verschlechterung ist umgehend professionelle Hilfe erforderlich. Ein Trainingstermin ist keine Krisenversorgung.

Was im Training beobachtet werden kann

Je nach Ausgangslage kann Neurofeedback auf ausgewählte EEG-Aktivität ausgerichtet werden. Biofeedback kann körperliche Begleitreaktionen wie flache Atmung oder anhaltende Anspannung sichtbar machen.

  • Tagesform und Aktivierungsniveau dokumentieren
  • Kurze, klar dosierte Einheiten durchführen
  • Schlaf, Belastung und Nebenwirkungen mitbeobachten
  • Verlauf mit behandelnden Fachpersonen abstimmen

Realistische Ziele

Ziele können eine bessere Wahrnehmung von Aktivierung, mehr Verlässlichkeit im Tagesrhythmus oder eine Unterstützung der Konzentration sein. Ob und wie stark sich Symptome verändern, lässt sich nicht im Voraus zusagen.

Wirkmechanismus und Trainingsziel

Depression & negative Stimmungslagen

Mögliche Ursache

Forschung zeigt, dass Depression und negative Stimmungen häufig mit einer reduzierten Aktivität in bestimmten Hirnregionen einhergehen, die für positive Emotionen mitverantwortlich sind. Neurofeedback bei Depression ist eine verhaltensbasierte Methode, die mittels Hirnwellen-Biofeedback gezielt auf diese neuronale Aktivität einwirkt.

Wie Neurofeedback helfen kann

Über gezieltes Training wird das Gehirn dabei unterstützt, seine Aktivität auszubalancieren. Trainiert werden die Aktivitätsmuster, die mit der Stimmungsregulation zusammenhängen. Wie sich Symptome im Verlauf mehrerer Trainingseinheiten verändern, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Ein ergänzendes Training besprechen

Teilen Sie uns mit, welche Behandlung bereits besteht und was Sie zusätzlich unterstützen möchten. Wir klären, ob Neurofeedback oder Biofeedback passend sein kann.

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