Emotionale und körperliche Regulation

Angst, Panik und anhaltende Überforderung

Angst kann sich als plötzliche Panik, ständige Anspannung, Grübeln oder Unsicherheit zeigen. Biofeedback und Neurofeedback können helfen, körperliche und neuronale Reaktionen bewusster wahrzunehmen und zu trainieren.

  • Angst- und Panikstörungen
  • Emotionale Reizbarkeit, Unsicherheit & Überforderung

Unterschiedliche Formen von Alarmbereitschaft

Panikattacken können mit Herzklopfen, Atemnot, Schwindel und Kontrollverlust einhergehen. Bei anderen Menschen stehen diffuse Angst, Vermeidung, Gereiztheit oder eine dauernde innere Anspannung im Vordergrund.

Wenn das Nervensystem schnell auf Alarm schaltet, können bereits kleine Auslöser starke körperliche und emotionale Reaktionen hervorrufen. Solche Reaktionen können auftreten, obwohl keine unmittelbare Gefahr besteht.

Was vor einem Training geklärt wird

Wir besprechen Auslöser, körperliche Reaktionen, Häufigkeit, Verlauf und bisherige Behandlungen. Daraus ergibt sich, ob Biofeedback, Neurofeedback oder eine andere Form der Unterstützung passend sein könnte.

Neue starke körperliche Symptome müssen medizinisch abgeklärt werden. Bei einer akuten Krise oder Suizidgedanken ist sofortige fachliche Hilfe notwendig.

Rückmeldung statt abstrakter Anweisung

Beim Biofeedback sehen Sie beispielsweise, wie Atmung, Herzrate oder Muskelspannung auf Belastung reagieren. Neurofeedback meldet ausgewählte EEG-Aktivität zurück. Das Training soll die Wahrnehmung früher Anzeichen und die Regulation unterstützen.

  • Körperliche Warnzeichen früher erkennen
  • Atmung und Aktivierung in einer sicheren Situation üben
  • Reaktionen auf Belastung schrittweise beobachten
  • Ergebnisse mit der bestehenden Therapie abstimmen

Ergänzend zu Psychotherapie und Medizin

Bei Angst- und Panikstörungen sind psychotherapeutische und gegebenenfalls medizinische Behandlungen zentral. Neurofeedback und Biofeedback können ergänzend eingesetzt werden. Die Studienlage unterscheidet sich je nach Verfahren und Beschwerdebild.

Angstreaktionen und Überforderung besprechen

In einem Erstgespräch klären wir, welche Reaktionen Sie belasten und ob ein ergänzendes Regulationstraining sinnvoll sein kann.